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Perrine wurde gerufen, um dem Gaſte ſein Zim⸗ mer zu weiſen.
Auf dem Wege durch den Corridor fragte Thi⸗ bault das Mädchen aus.
Nro. 1 im Gange war das Zimmer des Herrn.
Nro. 2 das Zimmer der Frau.
Nro. 3 war für ihn ſelbſt beſtimmt.
Nur ſtanden die Zimmer des Amtmanns und ſeiner Frau durch eine innere Thür mit einander in Verbindung, während Thibaults Zimmer keine an⸗ dere Thüre hatte, als auf den Gang hinaus.
Ueberdies hatte er bemerkt, daß Frau Suſanna ins Zimmer ihres Gatten getreten war.
Er dachte mit Recht, daß ein frommes Gefühl ehelicher Pflicht ſie dahin führe.
Der Zuſtand, worin ſich der gute Amtmann be⸗ fand, erinnerte ſtark an denjenigen, worin Noah von ſeinen Söhnen verſpottet wurde: Frau Suſanna mußte Hand anlegen, damit er auf ſein Zimmer ge⸗ langte.
Thibault ſchlich ſich auf den Zehen aus ſeinem Zimmer, machte es ſorgfältig wieder zu, lauſchte an der Thür der Amtmännin, und da er kein Geräuſch im Zimmer hörte, ſuchte er mit ſeiner Hand nach dem Schlüſſel. Dieſer ſteckte wirklich; Thibault holte noch einmal tief Athem und drehte verſuchsweiſe einmal um.
Die Thür ging auf.
Das Zimmer befand ſich in gänzlicher Dunkelheit.
Aber Thibault hatte ſich in ſeinem Umgang mit den Wölfen auch einige von ihren Eigenſchaften an⸗ geeignet, z. B. die, bei Nacht zu ſehen.
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