Teil eines Werkes 
1. Bd. (1856)
Entstehung
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alles beſprach er mit ſo viel Ausdruck und Feuer, daß jedem Gourmand, der ihn gehört hätte, das Waſſer im Munde hätte zuſammenlaufen müſſen.

Der Enthuſiasmus des Amtmanns machte, daß Frau Suſanna vergleichungsweiſe etwas kalt erſchien.

Gleichwohl ergriff ſie eine gewiſſe Initiative, in⸗ dem ſie Thibault mit der verbindlichſten Freundlich⸗ keit erklärte, ſie werde ihn nicht mehr auf ſeine Güter zurückkehren laſſen, bevor ſämmtlicher Mundvorrath, der jetzt durch ſeine Güte ihre Speiſekammer fülle, aufgezehrt ſei.

Man kann ſich Thibaults Vergnügen denken, als er die Dame auf ſolche Weiſe ſeinen liebſten Wün⸗ ſchen entgegenkommen ſah.

Er verſprach ſich Wunder von dieſem Aufenthalt in Erneville und ging in der Freudigkeit ſeines Her⸗ zens ſo weit, daß er Herrn Magloire aufforderte, irgend ein appetitförderndes Getränke herzuſchaffen, das ihre Mägen zum würdigen Empfang der Spei⸗ ſen befähige, welche Jungfer Perrine ihnen bereiten werde.

Herr Magloire war hoch erfreut, daß Thibault nichts vergeſſen hatte, nicht einmal den Namen ſeiner Köchin.—

Man ließ Wermuth holen.

Dies war ein in Frankreich noch ſehr unbekann⸗ tes Getränk, das der Herr Herzog von Orleans aus Italien kommen ließ, und womit der Haushofmeiſter Sr. Durchlauchtigen Hoheit ſeinen Amtsvorfahr huld⸗ reich beſchenkte.

Thibault machte eine Grimaſſe.