Teil eines Werkes 
1. Bd. (1856)
Entstehung
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Deßhalb war er ſo früh aufgeſtanden.

Es hatte von zwei bis vier Uhr Morgens ge⸗ ſchneit. Mit der Umſicht und Gewandtheit eines Spür⸗ hundes unterſuchte er den Wald nach allen Rich⸗ tungen.

Er ſuchte die Lager der Hirſche und Rehe, die Suhllachen der wilden Schweine und die Neſter der

aſen; er beobachtete die Gänge, welche die Thiere machten, um ihre Nächte zuzubringen.

Als ſodann Finſterniß über den Wald ausge⸗ breitet lag, da ſtieß er(man lernt mit den Wölfen heulen) ein Geheul aus, das ihm den Vorbann und Nachbann der in der ⸗„porigen Nacht eingeladenen Wölfe zuführte.

Alles kam, ſelbſt Wölflein vom heurigen Jahre.

Thibault erklärte ihnen hierauf, daß er eine ganz außerordentliche Jagd von ihnen erwarte.

Um ſie anzuſpornen, kündigte er ihnen an, daß er ſelbſt mitgehen und ſie unterſtützen werde.

Es war wirklich eine wunderbare Jagd.

Die ganze Nacht hindurch erſcholl das düſtere Gewölbe des Waldes von ſchrecklichem Geheul.

Hier fiel ein von einem Wolf verfolgtes Reh, an der Kehle gepackt von einem andern Wolf, der im Hinterhalt lag.

Dort kam Thibault, mit dem Meſſer in der Hand wie ein Fleiſcher, drei oder vier von ſeinen wilden Genoſſen zu Hilfe und tödtete ein ſchönes vierjäh⸗ riges Schwein, das ſie gepackt hatten.

Eine alte Wölfin kam mit einem halben Dutzend Haſen, welche ſie inmitten ihrer verliebten Beluſti⸗