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gungen überfallen hatte, und ſie konnte nur mit gro⸗ ßer Mühe ihre Jungen verhindern, in unehrerbietiger Gefräßigkeit, ehe noch der Herr der Wölfe ſeine Ge⸗ bühren vorweggenommen, eine ganze Familie von Rothhühnern zu verſchlingen, welche dieſe jungen Ma⸗ raudeurs im Schlaf überrumpelt hatten.
Frau Suſanna Magloire hatte in dieſem Augen⸗ blick nicht die leiſeſte Ahnung von dem, was ihr zu Liebe im Walde von Villers⸗Coterets geſchah.
Nach zwei Stunden hatten die Wölfe einen gan⸗ zen Wagen voll Wildpret vor Thibaults Hütte zu⸗ ſammengebracht.
Thibault traf ſeine Wahl, dann überließ er ihnen noch reiche Beute.
Endlich lud er den Reſt auf zwei Maulthiere, die er unter dem Vorwand, ſeine Holzſchuhe nach der Stadt zu bringen, von einem Köhler borgte, und brach nach Villers⸗Coterets auf, wo er einen Theil ſeines Raubs an den Wildprethändler verkaufte, die feinſten und von den Wolfsklauen am wenigſten zu⸗ gerichteten Stücke aber für Madame Magloire zurück⸗ behielt.
Er hatte Anfangs im Sinn gehabt, dem Amt⸗ mann alles das in eigener Perſon zu überbringen.
Aber Thibault fing an, einigen Anſtrich von Cultur zu bekommen.
Er hielt es für anſtändiger, ſein Geſchenk vor⸗ auszuſchicken; er belaſtete daher einen Bauer mit all dieſem Wildpret, gab ihm ein Dreißigſousſtück und ſchickte ihn zu dem Amtmann von Erneville mit einem einfachen Papier, worauf die Worte ſtanden: „Von Herrn Thibault.“


