Teil eines Werkes 
1. Bd. (1856)
Entstehung
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ſich und ſeine Frau zu ſagen wünſche, und daß es nunmehr an Thibault ſei, ihm einige Aufſchlüſſe über ſich ſelbſt zu geben.

Der gute alte Herr fügte galant hinzu, da er mit ihm umzugehen wünſche, ſo wünſche er auch ihn kennen zu lernen.

Thibault hielt es jetzt für dringend nöthig, die Wahrheit ein wenig zu ſchminken.

Er gab ſich für einen wohlhabenden Landwirth aus, der vom Ertrag zweier Bauernhöfe und von etwa hundert Morgen Land, in der Nähe von Verte⸗ Feuille gelegen, lebe.

In dieſen hundert Morgen Land war, ſo ſagte er, ein Gehäge einbegriffen, das einen wunderbären Reichthum an Damhirſchen, Rehen, Wildſchweinen, Rothhühnern, Faſanen und Haſen darbot.

Der Amtmann müſſe von allem dem koſten.

Herr Magloire war aufs Freudigſte erſtaunt.

Nan hat an ſeinem Souper geſehen, daß er das Wildpret nicht verabſcheute, und er war hochvergnügt, daß er ſolches in Zukunft ohne die Vermittlung von Wilderern, durch ſeinen neuen Freund erhalten werde.

Als nun die ſiebente Flaſche ehrlich in beide Gläſer ausgetröpfelt war, glaubte man, es ſei Zeit aufzubrechen.

Der rothe Champagner, erſte Sorte von Ai und die letzte Flaſche, die geleert wurde, hatte die gewöhn⸗ liche Freundſchaftlichkeit des Herrn Magloire in Zärt⸗ lichkeit umgewandelt.

Er war entzückt über ſeinen neuen Freund, der beinahe eben ſo geſchickt wie er ſelbſt das Glas zu lüpfen verſtand.

Dumas, der Wolfsführer. I. 13