Teil eines Werkes 
1. Bd. (1856)
Entstehung
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gut Reſt

an⸗ zu iges Szu⸗

ver⸗

ab⸗ hal⸗ inen

der Ma⸗

war,

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eine Zahl, welche den alten Haushofmeiſter in ſeinen eigenen Augen um eines Armes Länge zu vergrößern ſchien.

Ueberdies wußte Thibault jetzt, daß Magloire ſie nicht wegen ihres Vermögens, ſondern wegen ihrer Schönheit geheirathet hatte, denn er war ſtets ein ebenſo großer Liebhaber von hübſchen Geſichtern und ſchönen Büſten, als von guten Weinen und ſchmack⸗ haften Speiſen geweſen.

Und Herr Magloire fügte entſchloſſen hinzu, daß er trotz ſeines Alters, wenn ſeine Frau heute ſtärbe, ſich nicht im Mindeſten ſcheuen würde, eine fünfte Heirath einzugehen.

Beim Uebergang vom Chambertin zum Hermi⸗ tage, und als man mit dem Sillery abwechſelte, kam Herr Magloire auf die Eigenſchaften ſeiner Frau zu ſprechen.

Sie war juſt nicht die leibhaftige Sanftmuth, nein, dazu fehlte ihr beinahe Alles; ſie legte der Be⸗ wunderung, welche ihr Gemahl den verſchiedenen Weinen Frankreichs widmete, mancherlei Hinderniſſe in den Weg; ſie widerſetzte ſich mit allen möglichen Mitteln, oft ſogar mit phyſiſcher Gewalt, ſeinen allzu zahlreichen Beſuchen im Keller; ſie liebte ihrerſeits, mehr als einem Anhänger des Syſtems gänzlicher Ungenirtheit lieb ſein konnte, allerlei Lumpenzeug, engliſche Häubchen und Spitzen, nebſt anderem Flit⸗ terkram, der zum Kriegsarſenal der Frauen gehörte; für Spitzen an ihre Arme und Bänder an ihren Hals hätte ſie gerne die zwölf Fäſſer Wein hingege⸗ ben, welche den Reichthum des Kellers ihres Gatten bildeten, wenn Herr Magloire der Mann geweſen