Teil eines Werkes 
1. Bd. (1856)
Entstehung
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gern, aber doch weniger ungern als unter allen an⸗ dern Umſtänden.

Er hatte vor Kurzem Frau von Monteſſon ge⸗ heirathet und kam nur noch ſelten nach Villers⸗ Coterets.

Zu den Religionsartikeln des erlauchten Herrn gehörte, daß er alte Diener nicht vergaß. Er ließ Magloire heraufkommen.

Er fragte ihn, wie viel er in ſeinen Dienſten er⸗ ſpart habe.

Magloire antwortete, er habe das Glück, nicht gerade mit leeren Händen auszutreten.

Der Prinz verlangte den Betrag ſeines kleinen Vermögens genau zu erfahren. Magloire geſtand neuntauſend Franken Rente.

„Ein Mann, der mich dreißig Jahre lang ſo gut gefüttert hat,“ ſagte der Prinz,„ſoll für den Reſt ſeines Lebens zu eſſen haben.“

Und er erhöhte die Rente auf zwölftauſend Fran⸗ ken, damit Magloire tauſend Franken monatlich zu verzehren hätte.

Ueberdies erlaubte er ihm, ſich ein vollſtändiges Ameublement aus der alten Geräthkammer auszu⸗ wählen.

Daher kamen die Damaſtvorhänge und die ver⸗ goldeten Lehnſtühle, die, obſchon jetzt ein wenig ab⸗ geſchoſſen, dennoch jenes vornehme Ausſehen behal⸗ ten hatten, worüber Thibault in ſo großes Staunen gerathen war.

Am Ende des erſten Rebhuhns und bei der

Hälfte der zweiten Flaſche wußte Thibault, daß Ma⸗

dame Magloire die vierte Frau ſeines Wirthes war,

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