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ſes Liebhaberſoupers verſunken, daß er kaum die Antwort Perrine's hörte, welche meldete, die Frau Amtmännin habe die Migraine und laſſe ſich deß⸗ halb zum zweiten Male bei ihrem Gaſt entſchuldigen, gedenke ſich aber bei ſeinem baldigen neuen Beſuch ſchadlos zu halten.
Das alte Herrlein vernahm die Antwort mit ſichtlicher Freude, athmete laut auf, klatſchte applau⸗ dirend in die Hände und rief:
„Sie hat die Migraine! ſie hat die Migraine! Schnell jetzt zu Tiſch, zu Tiſch!“
Und neben den beiden alten Flaſchen Macon, die bereits als Tiſchwein zur Rechten jedes der bei⸗ den Schmausbrüder ſtanden, zwiſchen die Plättchen mit Zwiſchenſpeiſen und die Deſſertteller, ſchob er die vier anderen Flaſchen ein, die er ſo eben aus dem Keller geholt hatte.
Ich glaube, daß die Frau Amtmännin weislich daran gethan hatte, ſich nicht zu dieſen wilden Strei⸗ tern zu ſetzen, die einen ſolchen Hunger und Durſt entwickelten, daß der halbe Karpfen und die beiden Flaſchen verſchwanden, ohne daß die Herren andere
Worte mit einander gewechſelt hätten, als:
„Gutl nicht wahr?“
„Delicat!“
„Gut! nicht wahr?“
„Famös!“
Delicat bezog ſich auf den Karpfen.
Famös auf den alten Macon.
Vom Karpfen und vom Macon ging man zur Paſtete und zum Chambertin über.
Hier begannen die Zungen ſich zu löſen.


