Teil eines Werkes 
1. Bd. (1856)
Entstehung
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Aber das luſtige Männchen war ein zu guter Feinſchmecker, um Geſchäfte dieſer Art einem Frauen⸗ zimmer anzuvertrauen.

In der That hegen die Frauen vor gewiſſen ehrwürdigen Flaſchen nicht all den Reſpect, den ſie verdienen, und widmen ihnen nicht all die Zartheit, womit ſie behandelt werden wollen.

Er zerrte Perrine am Kleid, wie wenn er ihr Etwas ins Ohr ſagen wollte.

Das gute Mädchen bückte ſich, um dem kleinen Mann gerecht zu werden.

Aber er drückte einen tüchtigen, derben Kuß auf ihre noch friſche Wange, die nicht genug erröthete, um glauben zu machen, daß dieſer Kuß etwas Neues für ſie ſei.

„Ei nun, wie iſt's jetzt?“ fragte die Dirne lachend.

„Die Sache iſt die, meine liebe Perrinette,“ ſagte der Amtmann,„daß ich die guten Gruppen allein kenne, und da Du nun in Anbetracht ihrer Mannig⸗ faltigkeit leicht unter ihnen fehlgehen könnteſt, ſo will ich ſelbſt in den Keller.“

So ſprechend trippelte der gute Alte auf ſeinen kurzen Beinchen davon, ſo luſtig, ſo flink und ſo drollig, wie die Nürnberger Maſchinenmännchen, die man mit einem Schlüſſel aufzieht, worauf ſie ſich im Kreis herumdrehen und rechts oder links gehen, ſo lange die Triebfeder geſpannt iſt.

Nur ſchien das gute alte Männlein vom lieben Gott ſelbſt aufgezogen zu ſein und niemals ruhig blei⸗ ben zu wollen.

Thibault war allein im Zimmer.

Er rieb ſich die Hände und wünſchte ſich Glück,