Teil eines Werkes 
1. Bd. (1856)
Entstehung
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allerbeſten wußte, wie grundlos dieſe Beſchuldigung des Oberrüdenknechts war,„gnädiger Herr, bei allen Heiligen im Paradies! Ich ſchwöre Euch, daß ich Euern Damhirſch nicht getödtet habe, ich ſchwöre es Euch beim Heil meiner armen Seele, und ich will auf der Stelle ſterben, wenn ich ihn nur im min⸗ deſten geritzt habe. Auch hätte ich ihn ja nicht tödten können, ohne ihm irgend eine Wunde beizubringen, und aus dieſer Wunde hätte Blut fließen müſſen. Suchet ſelbſt, Herr Oberrüdenknecht, und Ihr werdet keine Blutſpur finden. Und mit was denn, lieber Gott! Wo iſt denn meine Waffe? Gott ſei Dank, ich habe keine andere Waffe als meine Hippe. Da ſeht ſelbſt, gnädiger Herr.“

Unglücklicher Weiſe hatte Thibault kaum ausge⸗ redet, als Meiſter Engoulevent, der ſeit einigen Augenblicken rings um den Baum herum geſtreift hatte, wieder zum Vorſchein kam, und zwar mit dem Spieß in der Hand, welchen Thibault in ein Ge⸗ büſch geworfen hatte, bevor er auf die Eiche geklet⸗ tert war.

Er bot die Waffe dem Herrn Jean hin.

Engoulevent war offenbar der böſe Engel Thi⸗ baults.

III. Agnelette.

1 Herr Jean nahm die Waffe aus Engoulevents Händen und betrachtete den Spieß lange von der Spitze bis zum Stiel, ohne ein Wort zu ſagen.