Teil eines Werkes 
1. Bd. (1856)
Entstehung
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Aber dieſe Empfindung war bis jetzt noch ſo harmlos bei ihm, daß höchſtens ſein Beichtvater ein Recht hatte, ihm ein Verbrechen vorzuhalten, das in ſeiner Seele vorläufig erſt im Stadium der Sünde exiſtirte.

. II. Der gnädige Herr und der Holzſchuhmacher.

Der Damhirſch war alſo, wie wir bereits er⸗ zählt haben, bis auf den Waldſaum von Oigny ge⸗ hetzt worden, wo er ſich um Thibaults Hütte herum drehte und wand.

Nun arbeitete Thibault, da es ein ſchöner Spät⸗ herbſttag war, unter ſeinem Schirmdach an einem Holzſchuh.

Auf einmal bemerkte er, dreißig Schritte vor ſich, den Damhirſch, der ſchaudernd und zitternd auf ſeinen vier Beinen ſtand und ihn angſtvoll mit ſeinen klugen Augen anſchaute.

Thibault hörte ſchon lange die Jagd, die in der Umgegend von Oigny angeſtellt wurde, und bald näher kam, bald ſich entfernte, jetzt aber von Neuem in die Nähe des Dorfes rückte.

Der Anblick des Damhirſches überraſchte ihn alſo nicht im Geringſten.

Er ſtellte die Bewegung mit ſeinem Bohrer, den er ſo fleißig handhabte, ein und beſah ſich das Thier.