ſchuhe gemacht und an den Krämer Bedeau in Villers⸗ Coterets verkauft hatte, gab er von dieſem erſten Gelde ein Draufgeld auf eine Matratze, zu deren Abbezahlung man ihm ein Vierteljahr Zeit ließ.
Die Bettſtatt war nicht ſchwer herzuſtellen.
Thibault war nicht blos Holzſchuhmacher, ſon⸗ dern auch ein wenig Schreiner.
Er machte ſich eine hölzerne Bettſtatt, flocht aus Gurten und Weidenzweigen eine Unterlage zuſam⸗ men, legte ſeine Matratze darauf, und das Nacht⸗ lager war fertig.
Dann kamen allmählig und nach und nach die Betttücher und die Decken.
Hierauf das Kohlenbecken, um Feuer zu machen, die irdene Caſſerolle, um auf dem Kohlenbecken zu kochen, endlich das Fayencegeſchirr, um das Gekochte darauf zu eſſen.
Nach Jahresfriſt vermehrte ſich Thibaults Mobi⸗ liar um eine ſchöne eichene Mulde und einen ſchönen Nußbaumſchrank, zwei Stücke, die er, wie ſeine Bett⸗ ſtatt, ganz allein machte.
Und bei all dem ging das Handwerk, denn Thi⸗
bault ſuchte Seinesgleichen, um aus einem Stück Buchenholz ein Paar Holzſchuhe herauszubekommen und die Abfälle ſeiner Hauptarbeit noch zu Löffeln, Salzbüchschen, kleinen Mulden und dergl. zu ver⸗ werthen. Thibault war alſo ſeit drei Jahren, d. h. ſeit 1b ſeiner Rückkehr von ſeiner Reiſe durch Frankreich, in ſeiner Werkſtatt eingerichtet, und während dieſer gan⸗—
zen Zeit hatte man ihm nur eins vorwerfen können, was wir ihm bereits vorgeworfen haben, nämlich,


