Teil eines Werkes 
1. Bd. (1856)
Entstehung
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Er holte alſo ſein Handwerkszeug wieder und ging damit ſchnurſtracks zum Intendanten der Güter des Herzogs Ludwig Philipp von Orleans. Er bat um Erlaubniß eine Hütte im Wald zu bauen, wo er ſein Gewerbe treiben könnte, und dies wurde ihm gern gewährt, weil der Intendant aus Erfahrung wußte, daß der Herr Herzog von Orleans ein ſehr menſchenfreundlicher Herr war und nicht weniger als 240,000 Franken jährlich den Armen ſchenkte. Warum ſollte er alſo nicht einem braven Handwerker, der arbeiten wollte, dreißig oder vierzig Fuß Land ver⸗ gönnen?

Da es Thibault freigeſtellt wurde, ſeinen Wohn⸗ ſitz an irgend einem beliebigen Platz im Walde auf⸗ zuſchlagen, ſo wählte er den Kreuzweg von Oſieères, der in der ſchönſten Gegend des Waldes lag, eine Viertelſtunde von Oigny und drei Viertelſtunden von Villers⸗Coterets.

Der Holzſchuhmacher baute alſo ſeine Werkſtatt, halb mit den alten Brettern, die Herr Pariſis, ein Holzhändler in der Nachbarſchaft, ihm ſchenkte, halb mit den Aeſten, die ihm der Intendant im Wald abzuhauen erlaubte.

Die Hütte beſtand aus einem wohlverwahrten Schlafzimmer, wo er im Winter, und einem Schirm⸗ dach, wo er im Sommer arbeiten konnte. Als ſie fertig war, bereitete er ſich auch ein Bett.

Dieſes Bett war für den Anfang weiter nichts, als eine Streu von Farnkraut.

Nachdem er ſodann etwa hundert Paar Holz⸗