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dern auf den königsblauen Frack, die rothe Weſte und die goldene Epaulette, die einer Katzenpfote gleicht.
Aber es war nicht ein einziges Beiſpiel vorhan⸗ den, daß der Sohn eines Holzſchuhmachers Fregatten⸗ capitän, oder auch nur Lieutenant, ja ſelbſt Fähn⸗ rich geworden wäre.
Er mußte auf den Marinedienſt verzichten.
Thibault wäre auch nicht ungern Notar gewor⸗ den. Er dachte einen Augenblick daran, bei Herrn Niquet, dem königlichen Gerichtsſchreiber, als Lauf⸗ junge einzutreten und ſich mit ſeinen Kniekehlen und der Federſpitze ſeine Grade zu erwerben.
Aber wenn er es einmal bis zum Oberſchreiber mit hundert Thalern jährlich gebracht hatte, woher ſollte er dann die dreißigtauſend Franken nehmen, die ſelbſt das armſeligſte Dorfbureau koſtet?
Es war alſo ebenſo unmöglich, Gerichtsſchreiber, als Land⸗ oder Marine⸗Offizier zu werden.
Mittlerweile ſtarb Thibaults Vater.
Er hinterließ wenig baares Geld, blos ungefähr die Beerdigungskoſten.
Man beerdigte ihn alſo, und da blieben für Thi⸗ bault noch drei oder vier Piſtolen übrig.
Thibault verſtand ſein Handwerk ſehr gut: er war ein ausgezeichneter Holzſchuhmacher.
Aber die beſtändige Beſchäftigung mit dem Boh⸗ rer und dem Holzmeſſer ſagte ſeinen Neigungen nicht zu.
So geſchah es denn, daß er, nachdem er in einer letzten Regung von Klugheit das Handwerkszeug ſei⸗ nes Vaters bei einem Freund in Verwahrung gege⸗
Dumas, der Wolfsführer. I. 4


