Teil eines Werkes 
1. Bd. (1856)
Entstehung
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vielleicht aufs Gerathewohl loskoppeln und das erſte beſte Thier, das aufſtößt, jagen wollte?“

Der Baron Jean wollte eben Markotte antwor⸗ ten, daß ihm dies genehm ſei, als er den kleinen Engoulevent mit dem Hut in der Hand herankom⸗ men ſah.

„Warte,“ ſagte er,„da kommt Meiſter Engoule⸗ vent, der uns, wie es ſcheint, einen Rath zu erthei⸗ len hat.“

„Ich habe einem edlen Herrn, wie Ihr ſeid, kei⸗ nen Rath zu ertheilen,“ antwortete Engoulevent, in⸗ dem er ſeinem ſchlauen, verſchmitzten Geſichte einen demüthigen Ausdruck gab,„aber es iſt meine Pflicht, zu melden, daß ich ganz in der Nähe einem ſchönen Damhirſch auf die Spur gekommen bin.“

„Den wollen wir näher ſehen, Engoulevent,“ antwortete der Wolfsjägermeiſter,„und wenn Du Dich nicht getäuſcht haſt, ſo bekommſt Du einen neuen Thaler.“

„Wo iſt Dein Damhirſch?“ fragte Markotte. „Aber nimm Deine Haut in Acht, wenn wir Deinet⸗ wegen vergebens loskoppeln müſſen.“

„Gebt mir den Matador und den Jupiter, dann wollen wir bald ſehen.“

Matador und Jupiter waren die zwei beſten An⸗ griffshunde des edlen Herrn von Vez.

Engoulevent war auch noch keine hundert Schritte mit ihnen im Gebüſch vorgedrungen, als er bereits aus ihrem Gewedel und Gebell erſehen konnte, daß ſie die Fährte aufnahmen.

Und in der That ſtieß der Damhirſch, ein prächtiger Zehnender, beinahe augenblicklich den Hun⸗