jungen und der letzte unter den Rüdenknechten.
Es war ein ſtattlicher Aufzug: engliſche Pferde, franzöſiſche Hunde; zwölf Pferde, vierzig Hunde.
Zuvörderſt müſſen wir berichten, daß der Baron Jean mit dieſen zwölf Pferden und dieſen vierzig Hunden auf alle Thierarten Jagd machte.
Aber ohne Zweifel that er es ſeinem Titel zu Lieb, daß er vorzugsweiſe gern dem Wolf zu Leibe ging. Aechte Jäger mögen die Feinnäſigkeit und Tüch⸗ tigkeit ſeiner Hunde daraus erkennen, daß er, nach dem Wolf, dem wilden Schwein den Vorzug ertheilte; nach dem wilden Schwein kam der Hirſch, dann der Damhirſch, dann das Reh. Endlich, wenn die Hundejungen das Neſt leer fanden, koppelte er auch aufs Gerathewohl los und band mit dem nächſten beſten Haſen an; denn, wie ſchon geſagt, er jagte alle Tage, der wür⸗ dige Herr, und er wäre lieber einen ganzen Tag ungegeſſen und ungetrunken geblieben, obſchon er häufig Durſt litt, als daß er vierundzwanzig Stun⸗ den zugebracht hätte, ohne ſeine Hunde laufen zu ſehen.
Aber man weiß es ja, die Pferde mögen noch ſo ſchnell, die Hunde mögen noch ſo fein ſein, die Jagd hat nun einmal ihre guten und ihre böſen Viertelſtündchen.
Eines Tags erſchien Markotte ganz verdutzt auf dem Platze, wo der Baron Jean ihn erwartete.
„Nun, Markotte,“ fragte der Baron Jean mit gerunzelten Brauen,„was gibt's denn wieder, ich ſehe Dir's an, daß die Jagd heute ſchlecht ablaufen wird.“
gen kam, denn er war der erſte unter den Hunde⸗


