Teil eines Werkes 
1. Bd. (1856)
Entstehung
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25

VIII.

Wir kamen bei dunkler Nacht in Mocquets Woh⸗ nung an.

Unſer Nachteſſen beſtand in einer Omelette mit Speck und einer Kaninchenfricaſſee.

Dann bereitete mir Mocquet mein Bett. Er hatte meiner Mutter Wort gehalten: ich erhielt eine gute Matratze, zwei weiße Betttücher und zwei gute, ſehr warme Decken.

„Vorwärts!“ ſagte Mocquet zu mir,„ſchlüpfen Sie jetzt da hinein und ſchlafen Sie; wir werden morgen früh wahrſcheinlich ſchon um vier Uhr aus⸗ rücken müſſen.“

„So bald Du willſt, Mocquet.“

„Ja, ja, am Abend ſind Sie früh auf, aber mor⸗

gen früh werde ich wohl einen Topf kalten Waſſers

in Ihr Bett ſchütten müſſen, um Sie auf die Beine zu bringen.“

„Ich erlaube Dir das, Mocquet, wenn Du mich zweimal rufen mußt.“

„Nun, es wird ſich ſchon zeigen.“

„Aber biſt Du denn heute ſo außerordentlich ſchlafluſtig, Mocquet?“

„Was ſoll ich anders thun als ſchlafen.“

„Ei nun, Mocquet, ich denke, Du könnteſt mir eine von jenen Geſchichten erzählen, die mir als klei⸗ nem Jungen ſo viel Freude machten.“

„Und wer ſoll dann morgen früh um zwei Uhr aufſtehen, wenn ich Ihnen bis nach Mitternacht Ge⸗ ſchichtchen vorſchwatze?“