Teil eines Werkes 
1. Bd. (1856)
Entstehung
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„Wirklich?“

„Er hat heute Nacht dem Herrn Destournelles ein Schaf geſtohlen, und ich bin ihm bis in den Wald von Tillet nachgelaufen.“

„Und nun?“

„Heute Nacht werde ich ihn ganz gewiß wieder ſehen, ich werde ihn auftreiben, und morgen früh wollen wir ihm dann ſeinen Denkzettel geben.“

„O welch ein Glück!“

„Nur bedarf es der Erlaubniß...“

„Von wem, Mocquet?“

„Von der Frau Generalin.“

„Komm wieder mit mir herein, Mocquet, wir wollen ſie darum erſuchen.“

Meine Mutter betrachtete uns durch die Fen⸗ ſterſcheiben hindurch.

Sie dachte ſichs ſogleich, daß irgend ein Complott geſchmiedet wurde. Wir kamen herein.

„He, Mocquet,“ ſagte ſie,„Du gefällſt mir gar nicht mehr.“

„Warum, Frau Generalin?“ fragte er.

„Nun, weil Du dem Jungen immer den Kopf warm machſt; er denkt bereits nur zu viel an Deine verdammte Jagd.“

„Ci, Frau Generalin, das iſt wie mit den Hun⸗ den von guter Race: ſein Vater war ein Jäger, er iſt ein Jäger, ſein Sohn wird ein Jäger werden; darein müſſen Sie ſich zu finden wiſſen.“

„Und wenn ihm ein Unglück zuſtößt!“

„Bei mir! Ein Unglück! Ein Unglück bei Moc⸗ quet! Was fällt Ihnen ein? Ich bürge mit Leib und Seele für Herrn Alexander. Ihm ein Unglück