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Wenn dann der Schnee länger liegen blieb, ſo winkte mir eine andere Hoffnung: die Ausſicht, daß ein Wolf aufgetrieben werden könnte.
Der aufgetriebene Wolf gehört Jedermann.
Er iſt ein öffentlicher Feind, ein Mörder, der
außer dem Schutze des Geſetzes ſteht. Jeder kann
auf ihn ſchießen. Man braucht nicht zu fragen, ob ich dann, trotz der Wehklagen meiner Mutter, die eine doppelte Gefahr für mich fürchtete, man braucht,
ſage ich, nicht zu fragen, ob ich dann nach meiner
Flinte griff und der Erſte auf dem Poſten war.
Der Winter von 1817 auf 1818 war rauh ge⸗ weſen.
Es war ein fußhoher Schnee gefallen, und es hatte darüberhin gefroren, ſo daß der Schnee ſchon ſeit etwa vierzehn Tagen lag.
Und dennoch hörte man von Nichts.
Eines Abends gegen vier Uhr kam Mocquet ins Haus.
Er kaufte Pulver ein.
Während des Einkaufens winkte er mir mit dem Auge. Er ging hinaus. Ich folgte ihm.
„Nun, Mocquet,“ fragte ich,„was gibts?“
„Errathen Sie's nicht, Herr Alexander?“
„Nein.“
„Errathen Sie nicht, daß ich, wenn ich bei der Frau Generalin Pulver kaufe, ſtatt es ganz einfach in Haramont zu holen, d. h. wenn ich eine ganze Stunde gehe ſtatt einer Viertelſtunde, daß ich Ihnen dann eine Partie vorzuſchlagen habe?“
„Ach, mein lieber Mocquet! Und was denn?“
„„Es iſt ein Wolf da, Herr Alexander.“
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