Teil eines Werkes 
1. Bd. (1856)
Entstehung
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Ton in ſeine Stimme gelegt und dabei ſeine Flinten⸗ läufe ſo feſt zuſammengedrückt, daß mein Vater ihm Recht geben zu müſſen glaubte, nur um ſo viel Ein⸗ fluß auf ihn zu behalten, daß er Nichts unternehmen ſollte, ohne ihn um Rath zu fragen.

Nachdem er nun dieſen Einfluß feſtgeſtellt glaubte, wagte er ihm folgende Vorſtellung zu machen:

.„Aber, lieber Mocquet, bevor Du Deine Rache an ihr nimmſt, ſollteſt Du Dich genau verſichern, ob man Dich nicht von Deinem Alp curiren kann.“

„Nein, Herr General, das kann man nicht,“ antwortete Mocquet in zuverſichtlichem Tone.

„Warum denn nicht?“

„Ich habe bereits das Unmögliche gethan.“

„Nun was denn?“

„Fürs Erſte habe ich eine große Bowle Glüh⸗ wein getrunken, ehe ich mich ſchlafen legte.“

„Wer hat Dir dieſes Mittel angerathen? Herr Lecoſſe?“

Herr Lecoſſe war der berühmteſte Arzt von Villers⸗ Coterets.

„Herr Lecoſſe!“ machte Mocquet;„warum nicht gar? Als ob der Etwas vom Hexenweſen ver⸗ ſtände! Nein bei Gott, Herr Lecoſſe war es nicht.“

„Wer ſonſt denn?“

„Der Schäfer von Longpré.“

„Alſo eine Bowle Glühwein, dummer Kerl! Da mußt Du ja einen ſchändlichen Rauſch bekommen haben.“

„Der Schäfer hat die Hälfte getrunken.“

„Nun dann begreife ich das Recept. Und die Bowle Glühwein hat nicht gewirkt?“