Teil eines Werkes 
1. Bd. (1856)
Entstehung
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„Du wirſt gealpt?“ ſagte mein Vater, indem er ſich auf ſeinen Ellbogen aufrichtete,„ei, ei, mein Junge, das iſt freilich etwas Arges.“

„Es iſt ſo, mein General.“

Und Mocquet nahm ſein Pfeifchen aus dem Mund, was er nur ſelten und bei wichtigen Veran⸗ laſſungen that.

„Und ſeit wann wirſt Du gealpt, mein guter Mocquet?“ fragte mein Vater.

„Seit acht Tagen.“

„Und von wem?“

„O ich weiß wohl von wem,“ antwortete Moc⸗ quet, indem er ſeine Zähne um ſo feſter zuſammen⸗ biß, als er das Pfeiſchen in ſeiner Hand hatte, die er hinter den Rücken hielt.

„Nun, darf man's erfahren?“

„Von der alten Durand aus Haramont, die eine alte Hexe iſt, wie Ihnen nicht unbekannt ſein kann.“

„Doch, Mocquet, das war mir unbekannt, auf Ehre.“

„Aber ich weiß es ganz genau; ich habe ſie auf einem Beſenſtiel zum Hexenſabbat reiten geſehen.“

„Du haſt ſie reiten geſehen, Mocquet?“

„So gut als ich Sie ſehe, mein General; überdies hat ſie einen alten ſchwarzen Bock bei ſich, den ſie anbetet.“—

„Und warum alpt ſie Dich?“

„Aus Rache, weil ich ſie einmal Nachts zwölf Uhr auf der Heide von Gondreville erwiſcht habe, als ſie

gerade ihren Teufelsreigen tanzte.“

„Mein lieber Mocquet, Du erhebſt da eine ſchwere Anklage, und bevor Du laut wiederholſt, was Du