Teil eines Werkes 
1. Bd. (1856)
Entstehung
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Dieſe Gewohnheit, ſeine Pfeife, die ſich zwiſchen dem vierten Schneidezahn und dem erſten Mahlzahn links eine gewiſſe Höhlung gegraben hatte und die beiden Hundszähne beinahe gänzlich verſchwinden machte, niemals wegzulegen, hatte bei Mocquet eine andere Gewohnheit mit ſich geführt, nämlich mit ver⸗ ſchloſſenen Zähnen zu ſprechen, was ſeinem ganzen Gerede eine eigenthümliche Verbiſſenheit gab.

Dieſer Charakter der Verbiſſenheit wurde noch auffallender, wenn er ſeine Pfeife auf Augenblicke aus dem Munde nahm, denn dann konnten ſeine Kinnbacken zuſammenfallen, und ſeine Zähne ſchloſſen ſich ſo, daß ſie die Worte nur noch als ein unver⸗ ſtändliches Geziſche durchließen.

So viel von Mocquets phyſiſcher Erſcheinung.

Die nächſtfolgenden Zeilen ſollen ſeinen ſittlichen Menſchen ſchildern.

JV.

Eines Tages kam Mocquet in aller Frühe ins Schlafzimmer meines Vaters, der noch im Bette lag, und ſtellte ſich ſteif und gerade wie ein Laternenpfahl vor ihm auf.

„Nun, Moecquet!“ fragte mein Vater,„was ver⸗ ſchafft mir das ſonderbare Vergnügen, Dich ſo früh bei mir zu ſehen?“

„Herr General,“ antwortete Mocquet mit großem Ernſt,„drum werde ich gealpt.“

Mocquet hatte, ohne es zu ahnen, ſeine Mutter⸗ ſprache mit einem doppelten activen und paſſiven Zeitwort bereichert.

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