Teil eines Werkes 
5. Bd. (1858)
Entstehung
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und einen vom Alter gebeugten Bauern, der aber trotz ſeiner weißen Haare noch rüſtig war.

Trotz ſeines niedrigen Coſtüms ſaß dieſer Bauer zur Seite der Dame im Fond des Wagens: eines der Kinder ſpielte auf ſeinen Knieen mit den Rin⸗ gen einer großen ſtählernen Kette, welche von ſei⸗ ner Uhr nach dem Knopfloch ſeiner Weſte ging, während er ſelbſt mit ſeiner ſchwarzen, runzeligen Hand durch die ſeidenen Haare des Kindes fuhr.

Bei der Erſchütterung, welche der Wagen erfuhr, als er über das Pflaſter zu rollen aufhörte, ſteckte die Dame den Kopf zum Schlage hinaus, zog ihn aber mit einem ſchmerzlichen Ausdruck wieder zurück, als ſie die düſtern Mauern, welche das Kloſter um⸗ ſchloſſen, und die ſchwarze Vorhalle erblickte, welche den Eingang dazu bildete.

Der Poſtillon, der vom Pferde geſtiegen war, näherte ſich dem Schlag und ſagte:

Hier iſt es.

Die Dame drückte ihrem Gatten, der ihr gegen⸗ über ſaß, die Hand, und zwei große Thränen roll⸗ ten über ihre Wangen herab.

Geh, Mary, Muth, ſagte zu ihr der junge Mann, in welchem unſere Leſer den Baron Michel de La Logerie erkennen,geh, ich bedaure, daß die Regel des Kloſters mir unterſagt, mit Dir dieſe traurige Pflicht zu theilen; ſeit zehn Jahren iſt es das erſte Mal, daß wir fern von einander leiden, nicht wahr, Mary?

Sie werden mit ihr von mir reden, nicht wahr? ſagte der alte Bauer.

Ja, mein Jean, antwortete Mary.