Teil eines Werkes 
5. Bd. (1858)
Entstehung
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gen Rand hinunter, warf mit einer Handbewegung ſeine Kleider ab und ſtürzte ſich in den See.

Einige Minuten nachher brachte er einen Kör⸗ per an das Ufer, der leblos ſchien und von ihm als der von Jean Oullier erkannt worden war.

Inzwiſchen waren die Soldaten herbeigekommen und drängten ſich um den Ertrunkenen herum.

Einer von ihnen machte ſeine Feldflaſche los, brach dem Vendéer die Zähne auf und träufelte ihm einige Tropfen Branntwein in den Mund.

Jean Oullier öffnete die Augen.

Sein erſter Blick fiel auf Michel, der ihm den Kopf hielt, und es lag in dieſem Blick ein ſolcher Ausdruck von Beängſtigung, daß der Lieutenant ſich darüber täuſchte.

Das iſt Euer Retter, mein Freund, ſagte er, indem er dem Vendéer auf Michel deutete.

Mein Retter! Sein Sohn! rief Jean Oullier. Ah! ich danke Dir, mein Gott! Du biſt eben ſo groß in Deiner Barmherzigkeit, wie ſchrecklich in Deinen Gerichten!

LXXXV. Schluß.

Eines Abends im Jahr 1843, gegen ſieben Uhr, hielt ein ſchwerer Wagen vor dem Thor des Klo⸗ ſters der Carmeliterinnen von Chartres. 3

Dieſer Wagen enthielt fünf Perſonen, zwei Kinder von acht bis neun Jahren, einen Mann und eine Frau von dreißig bis fünfunddreißig Jahren,