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an Ihren Händen zu ſehen, wollen Sie, daß wir dieſelben gegen ein Wort eintauſchen?“
„Gern,“ antwortete Michel,„und ich danke Ih⸗ nen, mein Herr, mit dem Gelöbniß, von woher auch mir Beiſtand käme, von Ihrer Seite nicht zu weichen ohne Ihre Erlaubniß.“
Und der Marſch wurde Arm in Arm fortgeſetzt, ſo daß, wer ihnen begegnet wäre, nur ſchwer hätte entſcheiden können, welcher von beiden der Gefan⸗ gene wäre. 2
Die Nacht war ſchön, der Sonnenaufgang pracht⸗ voll; alle Zweige, alle Blumen funkelten, feucht vom Thau gleich Diamanten; die Luft war mit den ſüßeſten Düften verſetzt, die kleinen Vögel ſan⸗ gen in ihren Zweigen, der Marſch war eine wahre Promenade.
An der Grenze des See's von Grandlieu hielt der Lieutenant ſeinen Gefangenen an, mit dem er um eine gute Viertelmeile der übrigen Colonne voraus war, und deutete ihm auf eine ſchwärzliche Maſſe, welche ungefähr fünfzig Schritt vom Ufer auf der Oberfläche des See's trieb.
„Was iſt das?“ ſagte er zu ihm.
„Man möchte es den Körper eines Menſchen nennen,“ ſagte Michel.
„Können Sie ſchwimmen?“
„Ein wenig.“
„Ach! könnte ich ſchwimmen, ich wäre ſchon dort,“ ſagte der Officier ſeufzend, indem er ſich zugleich unruhig nach der Straße umwandte, um ſeine Leute zu Hülfe zu rufen.
Michel hörte nicht mehr; er ſtieg den abſchüſſi⸗


