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und betete Gott in der Gerechtigkeit ſeiner Rath⸗ ſchlüſſe an.
Jean Oullier ſchwamm gut, aber ſeine friſche Wunde, ſeine kürzlichen Strapazen und die Aufre⸗ gungen dieſer fürchterlichen Nacht hatten ihn er⸗ ſchöpft. Als er hundert Schritte vom Ufer entfernt war, fühlte er, daß ſeine Kraft an ſeinem Muth zur Verrätherin würde; aber ruhig, entſchloſſen in dieſem äußerſten Augenblick, wie er es ſein Leben lang geweſen war, nahm er ſich vor, bis zum Ende zu kämpfen.
Er ſchwamm.
Bald fühlte er eine Art Ohnmacht; ſeine Glieder wurden ſteif; es war ihm, als ob tauſend Nadel⸗ ſtiche ſeine Haut zerriſſen; ſeine Muskeln ſchmerzten ihn und zu gleicher Zeit ſtieg das Blut ihm unge⸗ ſtüm zum Gehirn und ein verwirrtes Brauſen wie vom Meer, wenn es an die Felſen ſchlägt, tönte in ſeinen Ohren, ſchwarze mit phosphorescirenden Funken beſetzte Wolken flimmerten vor ſeinen Au⸗ gen; er fühlte, daß er ſterben würde, und doch verſuchten ſeine noch in ihrer Kraftloſigkeit gehor⸗ ſamen Glieder die Bewegungen, welche ihnen ſein Wille auferlegte.
Er ſchwamm immer.
Seine Augen ſchloſſen ſich unwillkürlich; ſeine Glieder erſtarrten gänzlich; er widmete einen letzten Gedanken denen, mit welchen er durch das Leben gewandelt war, den Kindern, der Frau, den Alten, die ſeine Jugend erheitert hatten, den beiden Mäd⸗ chen, welche die erſetzt hatten, welche der Gegen⸗ ſtand ſeiner Liebe geweſen waren; er wollte, daß


