Teil eines Werkes 
5. Bd. (1858)
Entstehung
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Er rief noch einmal Jean Oullier, aber Jean Oullier war hundert Klafter davon.

Bei einer dieſer Eintauchungen, länger als die andern, machte er, ergriffen vom Wirbel, mit einer raſchen und plötzlichen Bewegung ſeinen Gurt los; dann wollte er ſein Gold, ehe er es in den Abgrund warf, noch einmal anfühlen, er betaſtete, er drückte es zwiſchen ſeinen zuſammengepreßten Fingern. 8

Dieſe letzte Communication mit dem Metall, das für ihn mehr als das Leben war, entſchied über ſein Geſchick; er konnte ſich nicht entſchließen, es fahren zu laſſen; er drückte es an ſeine Bruſt, machte noch eine Bewegung, mit ſeiner Laſt über das Waſſer emporzutauchen; aber das Gewicht von dem untern Theile ſeines Rumpfes zog die äußer⸗ ſten Gliedmaßen des Körpers an ſich; er ſank unter, erſchien, nachdem er einige Secunden unter dem Waſſer geweſen, halb erſtickt noch einmal oben, ſandte ein letztes Gebet zum Himmel, den er zum letzten Mal ſah, und verſank dann in die Tiefe des See's, hinabgezogen von ſeinem Golde, wie von einem böſen Geiſte.

Jean Oullier, der ſich in dieſem ſenblick um⸗ wandte, bemerkte einige Kreiſe, he die Ober⸗ fläche des See's ſchnitten; es war das letzte Lebens⸗ zeichen, welches der Maire von La Logerie gab; es war die letzte Bewegung, welche ſich um und lühe ihm auf dieſer Welt der Lebendigen bilden ollte. 3

Der Vendéer erhob die Augen zum Himmel