Teil eines Werkes 
5. Bd. (1858)
Entstehung
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Ruder, das neben ihm vorbeitrieb. Dieſes Holz⸗ ſtück, trocken und leicht, hielt ihn ziemlich lang oben, ſo daß er eine letzte Bitte an Jean Oullier richten konnte.

Dieſer gab ihm keine Antwort; er hatte zu ſchwimmen angefangen und rückte langſam in der Richtung vor, wo man den Tag aufgehen ſah.

Zu mir her! Zu mir her! rief der unglückli⸗ che Courtin,hilf mir an das Ufer zu gelangen, Jean Oullier, und ich laſſe Dir all mein Gold, das ich bei mir habe.

Wirf dieſes unſaubere Gold auf den Grund des See's, ſagte der Vendéer, welcher bemerkt hatte, wie ſich der Pächter an ſein Strandgut an⸗ klammerte;dieß iſt die einzige Ausſicht, welche Dir bleibt, Dein Leben zu retten; und dieſer Rath, den ich Dir gebe, iſt das Einzige, was ich für Dich thun mag.

Courtin fuhr mit der Hand an ſeinen Gurt, aber er zog ſie wieder zurück, als ob er ſie bei der Berührung dieſes Goldes verbrannt, als ob der Vendéer ihm anempfohlen hätte, ſeine Eingeweide zu öffnen, ſein Fleiſch und Blut zu opfern.

Nein, nein, murmelte er,ich werde es retten, und mich mit ihm.

Jetzt verſuchte er zu ſchwimmen.

Aber er hatte weder die Kraft noch Gewandt⸗ heit Jean Oulliers bei dieſer Uebung; außerdem

war das Gewicht, welches er trug, zu ſchwer und

bei jedem Ausholen mit den Armen ſank er tiefer ins Waſſer, das ihm trotz ſeines Widerſtrebens in die Kehle drang.