Teil eines Werkes 
5. Bd. (1858)
Entstehung
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Bohlenverkleidung des Vordertheils, zerbrach in tauſend Splitter und ließ nur ein Bruchſtück in der Hand des Pächters.

Schnell wie der Blitz ſprang Jean Oullier Meiſter Courtin an die Gurgel, und dieſer fiel zum zweiten Mal auf die Kniee.

Der Elende, von Furcht gelähmt, wälzte ſich auf dem Boden der Barke; ſeine erſtickte Stimme brachte mit Mühe den Ruf hervor:

Gnade! Gnade!

Ah! die Todesfurcht hat bei Dir ein wenig Muth geweckt, rief Jean Oullier,Ah! Du haſt eine Waffe gefunden! Wohlan, um ſo beſſer, um ſo beſſer; vertheidige Dich, Courtin, und wenn die, welche Du in der Hand hältſt, Dir nicht anſteht, nimm die meinige! ſetzte er hinzu, ſeinen Dolch dem Pächter vor die Füße werfend.

Aber dieſer war einer Geberde unfähig; jede Bewegung war ihm unmöglich geworden; er ſtam⸗ melte unzuſammenhängende, abgeriſſene Worte; ſein ganzer Körper zitterte, als ob er vom Fieber ge⸗ ſchüttelt würde; ein verwirrtes Sauſen tönte in ſeinem Ohr, und wie er die Stimme verloren hatte, waren alle ſeine Sinne im Grauſen des Todes

erloſchen.

Mein Gott! rief Jean Oullier, die träge Maſſe, die er zu ſeinen Füßen hatte, von ſich ſtoßend,mein Gott! ich kann doch das Meſſer nicht gegen dieſen Leichnam ziehen.

Dann ſchaute der Vendéer um ſich, als ob er

etwas ſuchte.

Die Natur war ruhig, die Nacht ſtill, kaum 16*