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müſſen, daß ich mich nicht für Sie habe tödten laſſen.“
„Was ſprechen Sie da von Sich⸗tödten⸗laſſen, was ſprechen Sie von Sterben? Ach! ich ſehe wohl, nichts iſt unnützer, als ſich tödten zu laſſen, nichts unnützer, als ſterben! Sehen Sie meinen armen Bonneville, wozu hat ſeine Aufopferung mir ge⸗ dient? Nein, Herr de La Logerie, man muß leben für die, welche man liebt, und Sie haben mir das Recht gegeben, mich unter dieſe zu zählen. Leben Sie alſo für Mary und laſſen Sie mich ihrerſeits für dieſelbe antworten, Mary wird für Sie leben!“
„Ah!l Madame,“ rief Michel,„hätten alle Fran⸗ zoſen Sie geſehen, wie ich Sie geſehen habe, hät⸗ ten alle Sie ſo gekannt, wie ich Sie kenne....“
„Ja, ich hätte die Ausſicht, eines oder des an⸗ dern Tags Revanche zu bekommen, beſonders wenn ſie verliebt wären. Aber reden wir von etwas An⸗ derem, wenn's Ihnen gefällig iſt, und denken wir, ſehe wir von einem neuen Angriff ſprechen, an den Rückzug. Sehen Sie, ob unſere Freunde ankom⸗ men, denn ich bin Ihnen noch einen Vorwurf ſchul⸗ dig. Mademoiſelle Mary hat Ihre Aufmerkſamkeit ſo vollſtändig in Anſpruch genommen, daß ich bis zum Morgen hätte auf der Straße auf das verab⸗ redete Signal warten können. Glücklicher Weiſe drang der Ton Ihrer Stimme zu mir, glücklicher Weiſe haben Sie noch die Vorſicht gebraucht, die Thüre nach der Straße offen zu laſſen, ſo daß man hier wie in einem Wirthshauſe eingehen konnte; das iſt es, was ich Ihnen noch zu ſagen habe.“
Als Petit⸗Pierre lachend dieſen Vorwurf an


