Teil eines Werkes 
5. Bd. (1858)
Entstehung
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Michel richtete, erſchienen auch die beiden andern Perſonen, welche ihn auf ſeiner Flucht begleiten ſollten; aber nach einer kürzern Berathung be⸗ griffen ſie, daß es die Rettung deſſelben compromit⸗ tiren hieße, wenn man ſich in ſo großer Anzahl auf den Weg machte, und verzichteten darauf, ihm zu olgen.

Man überſchritt die Brücke ohne Unfall.

Michel wandte ſich nach dem Ufer hinab, Mary und Petit⸗Pierre folgten ihm, neben einander gehend.

Die Nacht war hell, ſo hell, daß ſie ſo offen nicht zu marſchiren wagten.

Michel ſchlug vor, die Straße Pelerin*) zu ver⸗ folgen, welche parallel mit dem Fluß hinläuft und weniger als das Ufer ſelbſt ausgeſetzt iſt. Der Vorſchlag wurde angenommen, und dieſelbe Marſch⸗ ordre beobachtend, wandte man ſich nach derſelben.

Von dieſem Wege aus erblickte man, Dank dem Mondſchein, von Zeit zu Zeit den Fluß, wie ein breites, glänzendes Tafeltuch, von Strecke zu Strecke gleich Flecken auf demſelben mit Bäumen bedeckte Inſeln, welche ſich zugleich, die Inſeln auf dem Fluß, die Bäume am Himmel abzeichneten.*

Dieſe Klarheit der Nacht hatte zwar ihr Miß⸗ liches, bot aber dagegen auch einige Vortheile. Michel, der als Führer diente, war um ſo ſicherer, nicht zu verirren, und konnte daneben aus größerer Ferne das Fahrzeug wahrnehmen..

Als man über den Flecken Pdlerin hinaus oder

*²) Pilgerſtraße. A. d. U.