Teil eines Werkes 
5. Bd. (1858)
Entstehung
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O! mein Gott! mein Gott! Was ſagen Sie da, Michel? Sind Sie wahnſinnig geworden?

Ich war es einen Augenblick, Mary; als ich glaubte, ich könne Dir gehorchen; aber die Abwe⸗ ſenheit, der Schmerz der Verzweiflung hat aus mir einen andern Menſchen gemacht. Rechne nicht mehr auf das arme Schilfrohr, das unter Deinem Hauch ſich bog. Was Du auch thun magſt, Du wirſt mein ſein, Mary, weil ich Dich liebe, weil Du mich liebſt, weil ich nicht länger Gott und mein Herz belügen will.

Sie vergeſſen, Michel, daß meine Entſchlüſſe nicht wechſeln, wie die Ihrigen. Ich habe geſchwo⸗ ren, ich werde meinen Schwur halten.

Es ſei; aber dann habe ich Bertha für immer verlaſſen; Bertha wird mich nie mehr ſehen.

Mein Freund!...

Sprechen wir einmal im Ernſt, Mary, weß⸗ halb glaubſt Du, daß ich hier bin?

Sie ſind hier, mein Freund, um die Prinzeſſin zu retten, der wir mit Leib und Seele ergeben ſind.

Ich bin hier, Mary, um Dich wieder zu ſehen. Wiſſe mir nicht größern Dank für meine Ergebenheit, als ſie verdient. Ich bin Dir ergeben, Mary, und keiner Andern. Die Idee, Petit⸗Pierre zu retten,