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Auge in Auge einander gegenüber fanden; dann faßte Michel das Mädchen am Arm, leitete es durch die Dunkelheit und zog es in das Zimmer des er⸗ ſten Stocks.
Kaum war er in das Zimmer getreten, ſo fiel er ihr zu Füßen, mit dem Rufe:
„O! Mary, Mary! Sie ſind es alſo! O! Es ſcheint mir, als träume ich noch! So oft habe ich an dieſen glücklichen Augenblick gedacht; ſo oft hat meine Einbildungskraft dieſe ſüßen Freuden voraus⸗ gekoſtet, daß es mir heute Mühe macht, mir vorzu⸗ ſtellen, ich ſei nicht das Spielwerk eines Traums. Mary, mein Engel, mein Leben, meine Geliebte! O! laß mich Dichan mein Herz preſſen!“
„O! Michel, mein Freund,“ erwiderte das Mäd⸗ chen ſeufzend, daß ſie nicht das Gefühl, das ſich ihrer bemächtigte, beherrſchen konnte.„Ol ich auch, ich bin ſehr glücklich, Sie wieder zu ſehen! Aber, ſagen Sie mir, armes, liebes Kind, Sie ſind ver⸗ wundet worden?“
„Ja, ja; aber es war nicht meine Wunde, die mir Leiden verurſachte, es war die Entfernung von Allem, was ich auf der Welt liebe. O, glauben Sie mir, Mary, der Tod iſt ſehr taub und wider⸗ ſpenſtig, daß er nicht auf mein Gebet gekom⸗ men iſt.“
„Michell! können Sie ſo reden, mein Freund? Alles vergeſſen) was die arme Bertha für Sie ge⸗ than hat, denn wir haben es erfahren, und ſie⸗ſehr bewundert, meine arme Bertha! Ich liebte ſie ſo ſehr um ihrer Aufopferung willen, wovon jede Minute Ihnen den Beweis geliefert hat.“ 4
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