Teil eines Werkes 
5. Bd. (1858)
Entstehung
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ein Stück Brot gegeſſen; dann iſt er auf der Stelle fortgegangen, indem er mir ankündigte, er werde erſt ſehr ſpät in der Nacht, gegen zwei Uhr Morgens, zurückkommen; er hatte, ſagte er, Ge⸗ ſchäfte in Nantes.

Und weiß er, daß Sie ihn kennen?

Ich glaube nicht; vorausgeſetzt, daß er nicht Joſeph Picaut erkannte, wie Joſeph Picaut ihn ſelbſt erkannt hat. Aber ich zweifle daran: er ſtand im Lichte, während Joſeph Picaut beſtändig im Schatten blieb.

Michel überlegte einen Augenblick.

Ich halte Meiſter Courtin nicht für ſo ſchlecht, als Sie vorausſetzen, entgegnete er dann;aber macht nichts, wir müſſen ihm mißtrauen, wie Sie ſagen; und vor Allem darf er meine Gegenwart in Ihrem Hauſe nicht wiſſen.

Picaut, der bis dahin auf der Thürſchwelle ſtehen geblieben war, trat jetzt vor und ſagte, ſich in das Geſpräch miſchend:

Ol wenn er Ihnen allzuviel Beſorgniß er⸗ regt, brauchen Sie es nur zu ſagen; man wird die Sache ſo einrichten, daß er nichts weiß, oder wenn er etwas weiß, daß er ſchweigt. Ich habe alte Beſchwerden gegen ihn und es iſt ſchon lange her, daß ich nur einen Vorwand ſuche.

Nein! nein! rief Michel lebhaft;Courtin iſt mein Pächter; ich habe gewiſſe Verpflichtungen gegen ihn, welche mich wünſchen laſſen, daß ihm nichts Uebels widerfährt; überdieß, ſetzte er ſchnell hinzu, als er ſah, daß Joſeph die Stirn runzelte, niſt es nicht das, was Ihr vorausſetzt.

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