Teil eines Werkes 
5. Bd. (1858)
Entstehung
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khace, O! wir ſind vor dem Geſetz wahrhaftig gleich!

Gut; dann biſt Du hier...

Stallknecht, nichts Anderes.

Führe mich zum Herrn des Wirthshauſes.

Man weckte den Wirth, der ſchon zu Bett ge⸗ gangen war. 4

Der Wirth empfing Michel mit einem gewiſſen Mißtrauen; ſo entſchied ſich dieſer, der begriff, daß es keine Zeit zu verlieren gab, den Hauptſchlag zu führen, und ſprach die fünf Worte aus:Rué, du Chateau Nr. 3.

Kaum hatte der Wirth das Loſungswort ver⸗ nommen, als ſein Mißtrauen verſchwand und er ein ganz Anderer wurde. Von dieſem Augenblick an ſtanden er und ſein Haus Michel zur Verfügung.

Jetzt war die Reihe zu fragen an Michel.

Haben Sie Reiſende hier? fragte er.

Einen Einzigen, antwortete der Wirth.

Von welcher Art?

Von der ſchlimmſten; es iſt ein Mann, dem wir mißtrauen müſſen..

Kennen Sie ihn denn?.

Es iſt der Maire von La Logerie, Meiſter Courtin, ein wahrhafter Pataud.

Courtin! rief Michel,Courtin hier! Sind Sie deſſen gewiß?

Ich kannte ihn nicht; Picaut hat mich gewarnt.

Und wann iſt er angekommen?

Kaum vor einer Viertelſtunde.

Wo iſt er?

Ausgegangen, in dieſem Augenblick; er hat