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daß während Petit⸗Pierre's Fahrten in der Vendée mehr als ſechshundert Bauern zu wiederholten Malen das Geheimniß von Petit⸗Pierre's verſchie⸗ denen Zufluchtsorten gekannt haben und nicht Einer — und dieß iſt der ſchönſte Ruhmes⸗Anſpruch die⸗ ſer armen Leute— daran gedacht hat, durch Ver⸗ rath deſſelben ſein Glück zu machen. Benachrichti⸗ gen Sie Joſeph, daß Sie Jemand erwarten; daß er demzufolge zu wachen habe; wenn Sie ihm die einzigen Worte ſagen: ‚Rue du Chateau,*) Nr. 3, ſo werden Sie bei ihm und den andern Tiſchgenoſ⸗ ſen des Wirthshauſes den vollkommenſten und hauptſächlich den paſſivſten Gehorſam finden.“
„Haben Sie mir weiteres anzuempfehlen?“
„Vielleicht wird es klug ſein, daß die Perſonen, welche Petit⸗Pierre begleiten, einzeln das Haus, wo er verborgen iſt, verlaſſen, und einzeln ſich in das Wirthshaus zum Anbrechenden Tag begeben; laſſen Sie ſich ein Zimmer mit einem Fenſter auf den Kai geben; haben Sie kein Licht in Ihrem Zimmer, aber halten Sie das Fenſter offen.“
„Sie vergeſſen Nichts?“
„Nein; Adieu, mein Herr, oder vielmehr auf Wiederſehen; und wenn es uns gelingt, glücklich und wohlbehalten auf Ihrem Fahrzeug anzukom⸗ men, ſo haben Sie der Sache einen unendlichen Dienſt geleiſtet; was mich betrifft, ſo bin ich in be⸗ ſtändigen Aengſten; man ſpricht von enormen, als Preis des Verraths ausgeſetzten Summen; ich zit⸗ tere, es möchte am Ende die Habgier erwachen und uns verderben.“
*) Schloßſtraße. A. d. U.


