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„Wollen Sie mir die Ehre anthun, mir Ihren Namen zu ſagen?“ fragte er.
Michel nannte ſeinen Namen; der Mann im Schlafrock ſah in einer Brieftaſche nach, die er von der Bruſt nahm, machte ein Zeichen der Befriedi⸗ gung und fuhr dann, ſich wieder zu dem jungen Mann wendend, fort:
„Und nun, mein Herr, was führt Sie hierher?“
„Der Wunſch, Petit⸗Pierre zu ſehen und ihm einen großen Dienſt zu leiſten.“
„Verzeihung! mein Herr, aber es läßt ſich auf ſolche Art zu der Verſon, von welcher Sie ſprechen, nicht gelangen; Sie ſind von den Unſrigen; ich weiß, daß wir auf Sie rechnen können; aber Sie begreifen, das Aus⸗ und Eingehen in dem Hauſe, das bis jetzt ſein Geheimniß ſo glücklich bewahrt hat, würde alsbald die Aufmerkſamkeit der Polizei anziehen; wollen Sie mir alſo Ihre Plane anver⸗ trauen, und ich werde Ihnen die Antwort geben, die Sie abwarten müſſen.“
Michel erklärte ihm dann, was zwiſchen ihm und ſeiner Mutter vorgefallen war; wie dieſelbe ſich eines Schiffs verſichert habe, das ihn der gegen ihn ausgeſprochenen Verurtheilung entziehen könnte, und wie er auf den Gedanken gekommen wäre, die⸗ ſes Schiff zu Petit⸗Pierre's Rettung zu benützen.
Der Mann im Schlafrock hörte mit ſteigender Aufmerkſamkeit zu.
ls der junge Baron geendet hatte, ſprach er:
„Wahrhaftig, Sie ſchickt uns die Vorſehung. Es war in der That unmöglich, daß, welche Vor⸗ ſichtsmaßregeln auch von uns ergriffen werden


