Hier war alſo das Ziel ſeines Marſches.
Der junge Mann hob den Hammer und ließ ihn wieder zurückfallen.
Bei dieſem Geräuſch öffnete ſich eine kleine, in der Thür angebrachte Klappe und eine Manns⸗ ſtimme fragte, was er begehre.
Michel wiederholte das Loſungswort und man führte ihn in einen niedrigen Saal, wo ein Mann, den er auf Schloß Souday an dem Abend, wo das für Petit⸗Pierre bereitete Souper von General Dermoncourt verzehrt worden war, geſehen zu ha⸗ ben ſich erinnerte, und den er am Vorabend des Gefechts von Chone wieder mit der Flinte in der Hand gefunden hatte, an einem großen Feuer ſitzend, mit den Füßen auf den Feuerböcken und in einen Schlafrock gehüllt, ruhig ſein Journal las.
Allein trotz ſeines höchſt friedlichen Aeußeren hatte der Herr ein paar doppelläufige Piſtolen im Bereiche ſeiner Hand, auf einem Tiſche, wo ſich außerdem noch Tinte, Papier und Feder befanden⸗
Er erkannte Michel auf der Stelle, und ſprach, ſich erhebend, um ihn zu empfangen:
„Ich glaube Sie in unſern Reihen geſehen zu haben, mein Herr?“
„Ja, mein Herr,“ antwortete Michel,„am Abend vor dem Gefecht zu Chéne.“
„Und am nächſten Tag?“ fragte lächelnd der Mann in dem Schlafrock.
„Am nächſten Tag war ich bei dem von la Pe⸗ niſſidre, wo ich verwundet wurde.“
Der Unbekannte verbeugte ſich.
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