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Michel trat hinter dem Pfeiler hervor, wo er ſich verborgen hatte.
Der Vater Euſtache, denn er war es, warf ei⸗ nen Blick auf ihn.
Dann kehrte er, ohne ein Wort zu ſprechen, in die Kirche zurück, als wolle er nach dem Kreuzgang ſich begeben.
Michel begriff, daß der Stechpalmenzweig dem mißtrauiſchen Spender des Weihwaſſers nicht ge⸗ nügte.
Nachdem er ihm zehn Schritt gefolgt war, be⸗ ſchleunigte er ſeine Schritte und redete ihn mit den Worten an:
„Ich komme von Süden.“
Der Bettler fuhr zuſammen.
„Und wohin gehen Sie?“ fragte er ihn.
„Ich gehe nach Rosny,“ antwortete Michel.
Der Bettler hielt an und kehrte plötzlich wie⸗ der um.
Dießmal wandte er ſich der Stadt zu; ein Zei⸗ chen aus ſeinem Augenwinkel bedeutete ſofort Mi⸗ chel, daß man ſich verſtändigt hatte.
Er ging fünf oder ſechs Schritte hinter ihm her.
Sie traten aus dem Portal der Kirche und ſchritten durch einen Theil der Stadt. Im Augen⸗ blick, wo ſie durch ein ſchmales und dunkles Gäß⸗ chen gingen, hielt der Bettler einige Augenblicke vor einer niedrigen, düſtern, in eine Gartenmauer gebrochenen Thüre und ſetzte dann ſeinen Weg fort.
Michel bemerkte jetzt, daß er den in der Kirche aufgehobenen Stechpalmenzweig in den eiſernen Ring, der zum Klopfen diente, geſchoben hatte.


