Teil eines Werkes 
4. Bd. (1858)
Entstehung
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den er in dieſem Augenblick von ſeinem ergebenſten Diener empfangen konnte; dann ihm Alles geſtehen und von ihm als Preis für dieſen Dienſt Mary's Hand erbitten.

Man begreift Michels Verlegenheit und Errö⸗ then vor Bertha.

Auch begnügte ſich auf dieſe Demonſtrationen Bertha's der junge Mann, kalt, wider Willen, zu antworten:

Jetzt, da Alles feſtgeſtellt iſt, Bertha, glaube ich, daß wir keine Zeit zu verlieren haben.

Nein, ſagte dieſe,Du haſt Recht, mein Freund. Befiehl, da ich jetzt nicht nur die Ueber⸗ legenheit Deines Herzens, ſondern auch Deines Gei⸗ ſtes erkannt habe; ich bin bereit zu gehorchen.

Wohlan! ſprach Michel,wir müſſen uns trennen.

Warum das? fragte Bertha.

Weil Du, Bertha, nach dem Walde von Tou⸗ vois abgehen mußt, wo Du Deinen Vater von dem Geſchehenen in Kenntniß ſetzen wirſt; von da be⸗ gibſt Du Dich mit ihm nach der Bai von Bourg⸗ neuf, wo der Junge Carl Euch auf der Vorüber⸗ fahrt aufnehmen wird. Ich gehe nach Nantes, um die Herzogin zu benachrichtigen.

Du, nach Nantes! Vergißeſt Du, daß Du zum Tode verurtheilt, ſteckbrieflich verfolgt, überwacht biſt? Ich muß nach Nantes gehen und Du nach Touvois.

Mich erwartet der Junge Carl, Bertha; mir allein wird der Kapitän aller Wahrſcheinlichkeit nach zu gehorchen ſich herbeilaſſen. Ohne Zweifel würde er beim Anblick einer Frau ſtatt eines Mannes