Teil eines Werkes 
4. Bd. (1858)
Entstehung
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irgend eine Falle befürchten und uns in unauflös⸗ liche Schwierigkeiten verwickeln.

Aber denke doch an die Gefahr, der Du Dich ausſetzeſt, wenn Du nach Nantes gehſt.

Es iſt vielleicht im Gegentheil, überlege es Dir, Bertha, der Ort, wo ich am wenigſten Gefahr laufe. Man wird nicht vermuthen, daß ich, in Nantes zum Tode verurtheilt, einen Verſuch mache, in die Stadt zurückzukehren, die den Spruch gegen mich gefällt hat. Endlich, weißt Du, gibt es Augenblicke, wo die höchſte Kühnheit die höchſte Klugheit iſt. Wir efinden uns in einem dieſer Augenblicke. Laß mich machen.

Ich habe geſagt, ich werde Dir gehorchen, Mi⸗ chel; ich werde gehorchen.

Und das junge und ſtolze Mädchen, demüthig wie ein Kind, erwartete die Befehle deſſen, welcher in Folge des Scheins von Aufopferung rieſenhafte Verhältniſſe in ihren Augen annahm.

Nichts Einfacheres als die gefaßte Entſchließung und die Art ihrer Ausführung.

Bertha gab Michel die Adreſſe der Herzogin zu Nantes und die verſchiedenen Loſungsworte, vermit⸗ telſt deren man bis zu ihr gelangen konnte.

In Roſinens Anzug ſollte ſie ſich nach dem Walde von Touvois begeben, während in einem von Frau de La Logerie mitgebrachten Bauernanzug Michel ſich nach Nantes wenden wollte.

Wenn den getroffenen Beſtimmungen nichts in die Quere kam, konnte am nächſten Morgen um fünf Uhr der Junge Carl unter Segel gehen,