Teil eines Werkes 
4. Bd. (1858)
Entstehung
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Du es thuſt, die Verläumdungen, womit Andere verfolgt werden, aufzunehmen.

Nein, nein, nein, ſprach die Baronin,nie werde ich in dieſe Heirath willigen.

In dieſem Fall, Mutter, antwortete Michel, nimm dieſe Tratten zurück, nimm dieſen Brief an den Kapitän des jungen Carls zurück, ſofern ſie mir jetzt gänzlich unnütz ſind.. Aber was haſt Du denn im Sinn, Unglück⸗ licher?

O! das iſt ſehr einfach, Mutter! ich will eher ſterben, als von der, welche ich liebe, getrennt leben; ich bin geheilt, ich fühle mich ſtark genug, wieder die Muſkete zu ergreifen; die von dem Marquis von Souday befehligten Ueberreſte der Inſurrection ſind im Walde von Touvois; ich ſchließe mich ihnen an, ich kämpfe unter ihnen und laſſe mich bei erſter Gelegenheit tödten. Zweimal hat mich der Tod verfehlt, ſetzte er mit blei hem Lächeln hinzu,das dritte Mal wird er ein ſichereres Auge und eine feſtere Hand haben.

Und der junge Mann ließ den Brief und die Tratten auf den Schoos ſeiner Mutter fallen.

Es lag in der Stimme und den Geberden des Barons eine ſolche Entſchloſſenheit und eine ſo große Feſtigkeit, daß ſeine Mutter wohl ſah, ſie nähre vergeblich die Hoffnung, etwas daran zu ändern.

An dieſer Ueberzeugung brach ſich ihre Kraft.

Wohlan! ſagte ſie,ſo geſchehe es denn nach Deinem Willen und Gott vergeſſe, daß Du den Dei⸗ ner Mutter gebrochen haſt.

Gott wird es vergeſſen, ſei ruhig, Mutter, und

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