Teil eines Werkes 
4. Bd. (1858)
Entstehung
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nung gab es einen Augenblick, wo ſein Herz ſich ſo heftig zuſammenpreßte, daß es ihm ſchien, er ziehe derſelben das Todesurtheil, das ihn traf, vor. Seit Courtin ſeine Leidenſchaft wieder belebt, ſeit er, Dank demſelben, neue Hoffnungen geſchöpft hatte, träumte er, ohne dem Maire von la Logerie etwas davon mitzutheilen.

Er ertrug nicht einmal die Vorſtellung, auf dieß Alles zu verzichten, und anſtatt ſeiner Mutter nach Maßgabe deſſen, was ſie ſprach, zu antworten, be⸗ feſtigte er ſich in dem Vorſatz, Mary's Gatte zu werden.

Daher das Stillſchweigen, welches mit ſo vol⸗ lem Recht die Baronin beunruhigte.

Mutter, ſagte er,ich antworte Dir nicht, weil ich Dir nicht nach Deinem Wunſche antworten kann.

Wie nach meinem Wunſche?

Höre mich, Mutter, ſprach Michel mit einer Feſtigkeit, deren ſie ihn und deren er ſich vielleicht ſelbſt in einem andern Augenblick für unfähig ge⸗ halten hätte.

1du weigerſt Dich doch nicht, abzureiſen, hoffe i h 22 Ich weigere mich nicht, abzureiſen, antwortete

ichel,aber ich knüpfe Bedingungen an meine Abreiſe.

Du knüpfſt Bedingungen an Dein Leben, an

Deine Rettung! Du knüpfſt Bedingungen daran,

die Seelenangſt Deiner Mutter zu enden? Mutter, ſagte Michel,ſeitdem wir uns nicht

geſehen, habe ich viel gelitten und folglich auch viel

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