Teil eines Werkes 
4. Bd. (1858)
Entstehung
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Ja, und dieſe Schwierigkeiten habe ich über⸗ wunden.

Wie ſo?

Ich habe ein holländiſches Fahrzeug gemiethet, das von jetzt an Dich auf dem Fluß gegenüber von Couöron erwartet. Begib Dich an Bord und reiſe ab. Mein Gott! wenn Du nur ſtark genug biſt, die Reiſe zu ertragen.

Michel gab keine Antwort.

Du wirſt nach England gehen, nicht wahr? Du wirſt dieſes verwünſchte Land verlaſſen, welches bereits das Blut Deines Vaters getrunken hat. So lang ich Dich in Frankreich weiß, ſiehſt Du, bin ich keinen Augenblick ruhig. Es iſt mir, als ſehe ich jede Minute die Hand des Henkers ſich nach Dir ausſtrecken und Dich aus meinen Armen

reißen.

Michel beharrte in ſeinem Stillſchweigen.

Da iſt, fuhr die Baronin fort,ein Brief, der Dir zur Einführung bei dem Kapitän dienen wird. Hier ſind fünfzigtauſend Francs in Wech⸗ ſeln an Deine Ordre auf England oder Amerika. Ueberdieß, wo Du biſt, ſchreibe mir, und ich werde Dir Alles zukommen laſſen, was Du verlangſt, oder vielmehr, mein Kind, mein liebes Kind, wo Du biſt, werde ich mich Dir anſchließen. Aber was haſt Du und warum keine Antwort?

Wirklich nahm Michel dieſe Mittheilung mit ei⸗ ner Unempfindlichkeit auf, welche beinahe an Be⸗ täubung grenzte. Abreiſen hieß ſich von Mary entfernen, und bei dem Gedanken an dieſe Tren⸗

Dumas, Wöͤlfinnen von Macheroul. IV. 17