Teil eines Werkes 
4. Bd. (1858)
Entstehung
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ſchuldigen Dankbarkeit fehlen zu laſſen, dieſe dahin zu bringen vermöchte, von ſelbſt der projektirten Verbindung zu entſagen.

Die Geneſung des jungen Mannes ging keines⸗ wegs ſo ſchnell, wie Courtin es wünſchte, der mit tiefer Unruhe die Zeit verfließen ſah, ohne daß es ihm möglich geweſen wäre, etwas über Petit⸗Pierre's gegenwärtigen Zufluchtsort zu entdecken, und mit Ungeduld den Augenblick erwartete, wo er ſeinen jungen Herr auf Mary's Spur loslaſſen konnte.

Man hat, hoffen wir, bereits erkannt, daß Mi⸗ chel der Spürhund war, auf deſſen Benützung er rechnete.

Bertha hatte, von nun an der Beſorgniſſe ent⸗ hoben, welche ihr Michels Wunde anfänglich ver⸗ urſachte, in Begleitung von Roſine mehrere Aus⸗ flüge in den Wald von Touvois gemacht, nachdem ihr der Marquis zu wiſſen gethan, daß er ſich da⸗ hin zurückgezogen hatte. Zwei⸗ oder dreimal hatte Courtin bei ihrer Rückkehr das Geſpräch auf die Perſonen gebracht, für welche ſich die beiden Mäd⸗ chen lebhafter intereſſiren mußten; aber Bertha war undurchdringlich geblieben, und der Maire von la Logerie hatte zu gut begriffen, bis zu welchem Punkt dieſes Terrain im Feuer ſtände und wie leicht eine Unklugheit von ſeiner Seite den einge⸗ ſchläferten Argwohn wieder wecken könnte, als daß er zu lang bei dieſer Frage verweilte. Nur als es mit Michel immer beſſer ging, drang er, ſobald er allein blieb, in denſelben, einen Entſchluß zu faſſen, und ließ ihn ahnen, daß, wenn er ihn mit einem Brief an Mary betrauen wollte, er das