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was zwiſchen den beiden Schweſtern und ihm vor⸗ gefallen war, errathen zu laſſen, wenn nicht zum Mitwiſſenden zu machen.
Courtin hütete ſich wohl, gegenüber von Bertha eine feindliche Stellung einzunehmen. Er manöv⸗ rirte ſo geſchickt, daß ſie ihn für den Plan ihrer Vereinigung mit ſeinem jungen Herrn ganz gewon⸗ nen glaubte. In Michels Abweſenheit redete er mit ihr nie anders, als wie mit ſeiner künftigen Gebieterin. Kurz es gelang ihm ſo gut, daß dieſe, welche überdieß ſeine Antecedenzien nicht vollſtändig kannte, Michel unaufhörlich von der Ergebenheit ſeines Pächters ſprach und ihn nicht mehr anders als mit den drei Worten:„unſer guter Courtin“ bezeichnete.
Aber auf der andern Seite ging er, ſobald er mit Michel allein war, wie bereits erwähnt wor⸗ den, in die geheimſten Empfindungen deſſelben ein. Er beklagte ihn, und Michel ließ unter dem Ein⸗ fluß des ihm von dem Pächter bezeigten Mitleids ſich ganz natürlich gehen und erzählte ihm alle die Vorfälle ſeiner Verbindung mit Mary. Courtin zog daraus beharrlich denſelben Schluß:„ſie liebt Sie.“ Er gab ihm deutlich zu verſtehen, daß es an ihm, Michel, wäre, Mary's Herzen ſanfte Ge⸗ walt anzuthun, wofür dieſe ihm dankbar zu ſein nicht ermangeln würde. Er ging noch über ſeine Wünſche hinaus; er ſchwor ihm, ſobald er geneſen wäre, werde er jetzt, da die Communikation wieder frei geworden, ſich gänzlich der Verwirklichung ſei⸗ nes Glücks widmen, und verſprach ihm, die Sache ſo einzuleiten, daß er, ohne es an der Bertha


