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jungen Herrn ſo oft von Mary, bezeugte einen ſo lebhaften Wunſch, ihn nach ſeinem Herzen glücklich zu ſehen, daß dieſer in dem Maaße, als ſeine Wunde am Arm vernarbte und zu derſelben Zeit, da ſeine Geſundheit zurückkehrte, die Wunde ſeines Herzens ſich wieder öffnen und ſeine Dankbarkeit gegen Bertha vor der Erinnerung an deren Schwe⸗ ſter verſchwinden ſah.
Courtin verrichtete eine Arbeit anaglog jener von Penelope: er zerſtörte bei Nacht, was Bertha 8 ſo viel Mühe bei Tag zu Stande gebracht atte.
Der Maire von la Logerie hatte bei dem Zu⸗ ſtand von Schwäche, worin Michel ſich befand, als er in ſein Haus gebracht wurde, keine Mühe ge⸗ habt, Verzeihung für ſein Benehmen gegenüber von dem jungen Baron zu erhalten, indem er dieſes Benehmen auf ſeine lebhafte Anhänglichkeit an ihn und die Unruhe, worin ſeine Flucht ihn geſtürzt hatte, ſchob; und da er, wie wir ihn bereits erzäh⸗ len hörten, mit Leichtigkeit hinter Michels Geheim⸗ niß gekommen war, gelang es ihm am Ende mit Hülfe der Verſicherungen von Ergebenheit und da⸗ durch, daß er deſſen Neigung zu Mary geſchickt ſchmeichelte, deſſen vollſtändiges Vertrauen wieder zu gewinnen. Michel litt eben ſo ſehr an der Un⸗ möglichkeit, die Leiden ſeines Herzens auszulaſſen, als von dieſen Leiden ſelbſt. Courtin ſah aus, als ob er ſo lebhaft dafür empfinde, er gab ſich deſſen Träumereien mit ſolcher Gewandtheit hin, er zeigte ſich als einen ſo tiefen Bewunderer von Mary, daß er allmälig Michel dahin brachte, ihn das,


