Teil eines Werkes 
4. Bd. (1858)
Entstehung
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Es war ſo weit gekommen, daß er, welcher in den letzten Zeiten den Aufenthalt auf ſeinem klei⸗ nen Schloſſe Souday geſchmacklos gefunden hatte, es war ſo weit gekommen, ſagen wir, daß er die ſchönen Abende herbeiwünſchte, welche die Zu⸗ vorkommenheit und das Geplauder von Bertha und Mary ihm ſo ſüß gemacht hatten; vornehmlich fehlte ihm die Unterhaltung Jean Oulliers, und er war ſo unglücklich, ihn nicht bei ſich zu haben, daß er mit einer Bekümmerniß, die gar nicht zu ſeiner ſon⸗ ſtigen Gewohnheit gehörte, Erkundigung über ſein Schickſal einzog.

In dieſer Stimmung des Geiſtes traf er auf Meiſter Jacques, der in der Umgegend von Grand⸗ lieu herumſchweifte, um den Marſch einer mobilen Colonne auszukundſchaften.

Der Marquis von Souday hatte nie eine ſehr leb⸗ hafte Sympathie gegen den Gebieter der Kaninchen empfunden, deſſen erſte Handlung der Disciplin ge⸗ weſen war, ſich ſeiner Autorität zu entziehen; der unabhängige Geiſt, wovon er eine Probe gegeben hatte, war ihm immer als ein verhängnißvolles Beiſpiel für die Vendéer vorgekommen. Jener ſeinerſeits haßte den Marquis, wie er alle haßte, welche Geburt oder geſellſchaftliche Stellung von Natur über ihn ſtellte. Indeſſen rührte ihn das Elend, worin er den alten Edelmann in der Hütte erblickte, in welcher am Morgen der Abreiſe von Petit⸗Pierre nach Nantes der Marquis ein Aſyl geſucht hatte, und er erbot ſich, ihn im Walde von Touvois zu verſtecken, wo der alte Vendéer außer dem Ueberfluß, der in ſeinem kleinen Lager herrſchte,