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Augenblick ſeine Erſtarrung lüftete. Er richtete ſich an den Ellbogen auf, ſchob ſachte die Brombeer⸗ büſche zurück, welche um ihn herum eine dicke Schutz⸗ wehr bildeten und warf ſeine Augen auf den Weg.
Die Nacht war eingebrochen, aber nicht ſo finſter. daß er nicht den Schattenriß zweier Männer unter⸗ ſcheiden konnte, die auf einem umgeſtürzten Baum auf der andern Seite des Wegs ſaßen.
„Warum folgten Sie ihr nicht weiter nach, da Sie dieſelbe erkannt hatten?“ ſagte der Eine von ihnen, welchen Jean Oullier nach ſeinem ſtark ausgeprägten deutſchen Accent für völlig fremd in der Gegend hielt.
„Ach!“ antwortete der Andere,„ich glaubte ſie nicht ſo ſehr Wölfin, als ſie es iſt, und ſie hat mir wie einem dummen Jungen eine Naſe gedreht.“
„Sie können gewiß ſein, daß die, welche wir ſuchen, unter der Gruppe der Bäuerinnen war, von welcher ſich Mary von Souday losgemacht hat, um Ihnen in den Weg zu treten.“
„O, in dieſem Stück haben Sie recht, denn als ich jene Weiber fragte, was aus dem Mäd⸗ chen geworden ſei, das mit ihnen ging, ant⸗ worteten mir dieſelben, ſie und ihre Kamerädin ſeien zurückgeblieben.“
„Was thaten Sie dann?“
„Nun wahrhaftig, ich ſtellte meinen Klepper in die Schenke, verbarg mich am Ende von Pyrmile und wartete auf ſie.“
„Und dieß vergeblich?“
„Vergeblich mehr als zwei Stunden lang.“
„Sie haben ſich auf einen Querweg geworfen und Nantes über eine andere Brücke betreten.“


