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„Ja, aber ein Hund kann vorüber kommen und Euch wittern, wie es bei dem meinigen geſchehen iſt. Denkt daran, Jean Oullier, der Krieg iſt be⸗ endet, aber im Gefolge des Kriegs wird die Zeit der Denunciationen und der Racheübung kommen, wenn ſie nicht bereits da iſt.“
„Bah!“ erwiderte Jean,„man muß dem lieben Gott auch etwas zu thun laſſen.“
Die Wittwe war nicht weniger gläubig, als der alte Chouan; ſie gab ihm ein Stück Brot, ging dann hin, einen Arm voll Haidekraut abzuſchneiden, wovon ſie ihm ein Lager zurichtete, und nachdem ſie Sorge getragen hatte, die Zweige der Dorn⸗ und Brombeerſträuche um ihn her wieder aufzurich⸗ ten, nachdem ſie ſich verſichert hatte, daß er von den Vorübergehenden nicht geſehen werden könne, entfernte ſie ſich, ihm Geduld anempfehlend.
Jean Oulier machte es ſich ſo bequem als mög⸗ lich auf dem Haidekraut, richtete zahlreiche Dank⸗ ſagungen an den Herrn, knaupelte ſein Stück Brot und verfiel hernach in jenen ſchweren Schlaf, der auf große Erſchöpfung folgt.
So ruhte er mehrere Stunden, als der Laut einer Stimme in jener Art von Schlafſucht, welche der Erſtarrung folgte, die ſich ſeiner bemächtigt hatte, ihn erweckte. Er glaubte den Namen ſeiner jungen Gebieterinnen ausſprechen zu hören, und mißtrauiſch in ſeiner Zärtlichkeit, wie Menſchen von gleichem Schrot und Korn wie er bei allen ihren Neigungen, vermuthete er, Bertha oder Mary müſſe von irgend einer Gefahr bedroht ſein, und fand in dieſem Gedanken einen Hebel, der in einem


